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Über uns

Stiftungszweck

Die Hauptaufgabe der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz besteht in der Verbesserung der Qualität von Tierheimen und Tierschutzprojekten im In- und Ausland. Im Dialog mit den betroffenen Tierschützern geht die Tierschutzorganisation die Restrukturierung von Tierheimen, Beratung für Aufbau und Führung von Tierschutzprojekten sowie die Weiterbildung von Fachleuten an. In vielen Fällen leistet die SUST Direkthilfe, ohne dass Dritte jemals davon erfahren. Not-Szenarien und –Pläne werden in Windeseile aufgestellt, Fachleute losgeschickt und Hilfseinsätze durchgeführt – in Notfällen leistet diese Organisation schnelle, unbürokratische und diskrete Hilfe. Die SUST leistet Erste Hilfe-, Arbeits- und Kastrationseinsätze wo's dringendst nötig ist, bietet Aufklärungsarbeit und Weiterbildung im Tierschutz und stellt Tierheime im In- und Ausland auf eigene Beine und macht sie zu wertvollen Übergangsheimen für herrenlose Tiere. Wenn Tierheime Hilfe brauchen, ist die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz für sie da.

Dank dem sinnvollen Einsatz von Spendengeldern kann die SUST mit ihren Einsätzen ganze Tierheime erfolgreich und nachhaltig sanieren und damit unzähligen Tieren zum Überleben und zu einer artgerechten Zukunft verhelfen.

Tätigkeitsbeschrieb

Überall auf der Welt fristen unzählige Tiere in überfüllten Tierheimen ein trauriges Dasein oder kämpfen in verwilderten Kolonien um ihr Überleben. Tag für Tag werden auch heute noch lästig gewordene Tiere ausgesetzt, abgeschoben oder aus Mangel an besserem Wissen falsch gehalten. Mit wirksamen Mitteln trägt die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz dazu bei, dass Tierleid nachhaltig vermindert oder gar verhindert werden kann. Diese Tierschutzarbeit baut auf vier Pfeilern auf:  

1. Tierheimunterstützung: Hilfe zur Selbsthilfe

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz ist ununterbrochen aktiv: Mit professioneller Planung und packenden Einsätzen vor Ort unterstützt und fördert sie Tierheime im In- und Ausland. Um ein Tierheim zu optimieren und auf den Weg der professionellen Tierhilfe zu bringen, sind meist jahrelange Mitarbeit und Begleitung nötig. Die SUST-Teams arbeiten tage- oder auch wochenweise direkt in den Tierheimen. Dabei wirken sie im Tierheim-Alltag mit, evaluieren organisatorische und strukturelle Problempunkte und können so die ideale Tierheimoptimierung angehen: Sei es ein ganzer Tierheim-Umbau, Erste Hilfe an Tieren, Reorganisation der Abläufe oder auch die Abgabe von Tierutensilien. Jährlich verlassen über 100 Tonnen Hilfsgüter das Materiallager der SUST

2. Kastrationsaktionen: Das Tier-Elend bremsen

Hundertausende Strassendhunde und -katzen kämpfen in vielen Ländern ums Überleben, unzählige von ihnen werden eingefangen und viele von ihnen vegetieren unter schrecklichen Bedingungen dahin, während laufend neue unerwünschte Jungtiere geboren werden. Das Leid unerwünschter Hunde und Katzen ist in vielen Ländern unendlich gross. Kastrationen sind der einzige Weg, die Überpopulation von Strassentieren langfristig und tiergerecht einzudämmen. Tausende Hunde, Katzen und andere Tiere wurden bereits durch die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz in verschiedenen Ländern operiert. Durch diese Massnahme wurden unzählige unerwünschte Jungtiere gar nicht erst geboren. Solche Aktionen haben Zukunft: Keine ausgemergelten Tiermütter mehr auf den Strassen, keine Hungersnot und keine sexuell übertragbaren Krankheiten mehr, an denen die Tiere kläglich zugrunde gehen. Wird die Zahl der Strassentiere gemindert, wird auch nicht mehr tierquälerisch gegen die unerwünschten, "störenden" Tiere vorgegangen: Keine Vergiftungsaktionen mehr, keine totgeschlagenen Tiere, keine Erschiessungsaktionen. Auf diese Weise wird das Tierelend gebremst, langsam aber stetig und nachhaltig. Die SUST unterstützt und führt laufend Kastrationsprojekte in verschiedenen Ländern durch.  

3. Aus- und Weiterbildung von Fachkräften: Das Problem wird an der Wurzel gepackt

«Packen wir das Problem an der Wurzel» lautet der Leitsatz der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz. Neben der Optimierung von Tierheimen und Kastrationsaktionen in der Schweiz und in vielen anderen Ländern, ist die Aus- und Weiterbildung von Tierärzten, Tierschützern und auch von privaten Tierfreunden ein wichtiges Standbein dieser Philosophie. Tierschützer lernen elementare Grundsätze für den Umgang und die Pflege von Tieren und für die Führung von Tierheimen.Tierärzte werden in ihrem Land von international anerkannten Kollegen auf den neusten Stand der Kastrationstechnik gebracht und erfahren Neues und Wichtiges für die Durchführung solcher Aktionen. Damit wird ein Grundstein für weitere erfolgreiche Tierschutzprojekte auf dem von der SUST geforderten Qualitätsstandard gelegt: TierschützerInnen und andere Fachkräfte packen Tierschutzprobleme nicht nur mit viel Liebe, sondern auch mit viel Fachwissen an und ermöglichen auf diese Weise langfristige Lösungen für Tierschutzprobleme. So passiert, was wir uns zum Ziel für unsere Tierschutzarbeit gesteckt haben: Das Problem wird an der Wurzel gepackt!  

4. Aufklärung der Bevölkerung: Tierliebe mit Herz und Verstand

Fachwissen ist für den Schutz von Tieren elementar. Aus diesem Grund verarbeiten die Tierschutzprofis der SUST ihr Fachwissen und ihre langjährigen Erfahrungen im Umgang mit Heimtieren laufend in der Informationsreihe «Tierschutz durch richtiges Handeln». In diesen kostenlosen Broschüren finden Tierhalter und Tierfreunde wichtige Tipps und Tricks rund um Haltung, Schutz und Pflege unserer vierbeinigen Freunde. Diese Informationsbroschüren und -kampagnen finden in der Schweiz guten Absatz, werden aber auch im Ausland geschätzt: Das Kinderbüchlein zum richtigen Umgang mit Hund und Katze „mein Freund Labus“ wurde zum Beispiel auf ungarisch, arabisch, rumänisch, georgisch, thailändisch, spanisch und viele andere Sprachen übersetzt und wird oft im Schulunterricht eingesetzt. Die SUST bietet regelmässig öffentliche Weiterbildungen für Tierhalter und Tierfreunde an und führt Informations- und Medienkampagnen zu wichtigen Themen durch: Katzenkastrationen, Sommerhitze im Fahrzeug und richtiges Schenken zu Weihnachten sind nur einige dieser Themen. Diese vier Elemente bilden die wichtige Grundlage für nachhaltige Tierschutzprojekte.

Diese vier Pfeiler bauen auf der Basis der „Soforthilfe“ auf. Bevor wir nämlich mit diesen Pfeilern aktiv werden können, muss oft erst das Überleben der Tiere sichergestellt werden. Notfall-Futterlieferungen, Unterstützung von Tiertafeln, Erste Hilfe-Einsätze und auch die Einrichtung unserer Tierwaisen-Hospitäler kommen hier zum Tragen. In vielen Ländern leben unzählige herrenlose Tiere auf der Strasse. Viele dieser Hunde und Katzen wurden ausgesetzt oder bereits als Streuner geboren. Das Leben auf der Strasse ist gefährlich und entbehrungsreich. Verletzte und kranke Tiere haben in der Regel keine Chance, zu überleben und verenden meistens qualvoll und alleine auf der Strasse. Häufig mangelt es in solchen Fällen nicht an der Hilfsbereitschaft tierlieber Menschen, sondern an deren finanziellen Mittel, Strassentiere von einem Tierarzt behandeln zu lassen. Damit auch diese Tiere in der Not Hilfe erhalten, rief die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz die SUST-Tierwaisen-Hospitäler ins Leben.

Tierquälerei

Die Stiftung setzt sich auch zur Verhinderung von Tierquälerei und Vernachlässigung von Tieren ein. Zudem unterstützt und fördert sie den Tierschutz auf nationaler und internationaler Ebene.


Zusammenarbeit

Die Stiftung steht in engem Kontakt zu anderen Tierschutzorganisationen und -vereinen. Sie übt ihre Tätigkeit in Zusammenarbeit mit Tierärzten und weiteren Fachpersonen aus.

Die Prinzipien und Werte der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz

Die Stiftung fördert das Verständnis und die positive Grundhaltung des Menschen gegenüber Tieren. Sie geht dabei davon aus, dass Menschen und Tiere sinnvoll, gewaltfrei und artgerecht miteinander leben können.
Die Stiftung anerkennt die demokratischen Regeln und pflegt den offenen Dialog.
Um ihre Ziele zu erreichen, geht sie Kooperationen unter Bewahrung der Unabhängigkeit, Glaubwürdigkeit und Kritikfähigkeit ein.
Die Stiftung baut auf wissenschaftlichen Grundlagen auf und arbeitet ergebnisorientiert.
Die Stiftung engagiert freiwillige HelferInnen und sorgt für deren Aus- und Wieterbildung.
Die Stiftung geht effizient, effektiv und zielgerichtet mit den ihr anvertrauten Geldern um und legt ihreren Spenderinnen und Spendern Rechenschaft ab über den Einsatz der Mittel und damit verbundenen Tätigkeiten.