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Legehennen

SUST Legehennen-Aktionen

Das Leben einer Legehenne ist kurz und arbeitsreich: Nach zehn bis zwölf Monaten intensiven Eierlegens für ihren Produzenten kommen sie in die sogenannte Mauser. Die Mauser ist eine hormonell bedingte Ruhepause, in der sich der Legeapparat der Tiere regeneriert und das Federkleid erneuert wird. Die Mauser dauert zwei bis drei Monate, mindestens drei Wochen davon findet eine Legepause statt. Die Hennen erbringen in dieser Zeit somit nicht mehr den gewünschten Profit und werden aus diesem Grund nach dieser ersten Legeperiode kurzerhand vergast (oder anders getötet) und gegen junge Hühner ersetzt. Zig-Tausende von Legehennen werden in der Schweiz jährlich nach wenigen Monaten ihres Lebens getötet.

Einige von Ihnen haben allerdings Glück und dürfen weiter leben: Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz konnte sich mit den Inhabern verschiedener Legebetriebe darauf einigen, dass sie Tiere, für die sie einen neuen, artgerechten Platz findet, übernehmen und weiterplatzieren darf. Solche Ausstallungen finden mehrmals jährlich statt.

Wenn auch Sie einigen Hennen ein Zuhause bieten möchten und können, füllen Sie dieses Formular aus: Legehennen-Formular

Für die erste Zeit nach der Übernahme haben wir einen Ratgeber erstellt. Sie finden ihn unter folgendem Link.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Legehennen-Projektteam: legehennen@susyutzinger.ch

 

Aktivitäten

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177 freiwillige Tierschutz-Helfer im Einsatz für Tiere in Not

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz hat sich auch im 2017 ununterbrochen für Tiere im In- und Ausland eingesetzt. Ein elementarer und unverzichtbarer Teil bei den unzähligen Arbeitseinsätzen ist die unentgeltliche Mitarbeit von Fachleuten.

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) blickt auf ein äusserst arbeitsreiches Jahr zurück. „Die Zahlen unserer In- und Auslandeinsätze steigen laufend: Auch 2017 war wieder ein Rekordjahr“, sagt Susy Utzinger, Geschäftsführerin und Gründerin der Stiftung. Während 65 Einsatz- und Weiterbildungstagen im In- und Ausland hat die SUST vielen Tierschutzorganisationen, Tierheimen und Auffangstationen, damit schlussendlich auch Tieren aktiv unter die Arme gegriffen. Diese Arbeitstage, die zusätzlich zu der ganzjährigen organisatorischen Arbeit in der SUST-Zentrale, direkt in den Tierheimen stattfinden, werden meist an den freien Wochenendtagen oder während der Urlaubszeit durchgeführt.

Begleitet werden diese Arbeitseinsätze von freiwilligen Helfern, die durch die SUST in verschiedenen Bereichen aus- und weitergebildet wurden. Zu den Fachkräften zählen Tierärzte, TPA’s, Tierpfleger, Fachkräfte für verschieden Tierarten und Tierfreunde aus vielen anderen Bereichen.

Die Schulungen und Weiterbildungen an der SUST-Akademie im Bereich Kynologie, Erste Hilfe für Tiere, Basiswissen über Krankheiten bei Tieren und deren Behandlungsmöglichkeiten und Operationsassistenz, finden für die SUST-HelferInnen in regelmässigen Abständen statt, um die Einhaltung der SUST-Standards zu garantieren. So kann in der knapp bemessenen Zeit während der Einsätze effizient gearbeitet und das Optimum für die Tiere geschaffen werden. In diesem Jahr wurden so von den SUST-Fachkräften rund 500 Einsatztage geleistet. Die freiwilligen SUST-Helferinnen und -Helfer verzichteten dabei auf ihre Freizeit und Wochenenden, um die SUST bei ihren Tierschutz-Einsätzen im In- und Ausland zu unterstützen.

Die Arbeiten während der Einsätze sind weitreichend und umfassen Kastrationen, Zahnbehandlungen, Ekto- und Endoparasitenbehandlungen, Fellpflege, Impfungen, Schulungen, Reinigungs-, Umbau- sowie Instandhaltungsarbeiten und Platzierung von Kampagnen.

Anzahl Wörter: 279, Anzahl Zeichen (inkl. Leerzeichen): 2’180

Bildlegende: Über 170 Tierschutz-HelferInnen unterstützen die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz an ihren Tierheim-Arbeitstagen und Tierschutz-Einsätzen.

Pressekontakt:

Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz
Lisa Volkart
Tel. 052 / 202 69 69

E-Mail: aufklaerung@susyutzinger.ch
Website: www.susyutzinger.ch

177 freiwillige Tierschutz-Helfer im Einsatz für Tiere in Not