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Tierhandelreport

Öffentlichkeitsarbeit

Tierliebe mit Herz und Verstand

Fachwissen ist für den Schutz von Tieren elementar. Aus diesem Grund verarbeiten die Tierschutzprofis der SUST ihr Fachwissen und ihre langjährigen Erfahrungen im Umgang mit Heimtieren laufend in der Informationsreihe «Tierschutz durch richtiges Handeln». In diesen kostenlosen Broschüren finden Tierhalter und Tierfreunde wichtige Tipps und Tricks rund um Haltung, Schutz und Pflege unserer vierbeinigen Freunde. Diese Informationsbroschüren und -kampagnen finden in der Schweiz guten Absatz, werden aber auch im Ausland geschätzt: Das Kinderbüchlein zum richtigen Umgang mit Hund und Katze „mein Freund Labus“ wurde zum Beispiel auf ungarisch, arabisch, rumänisch, georgisch, thailändisch, spanisch und viele andere Sprachen übersetzt und wird oft im Schulunterricht eingesetzt. Auch viele andere SUST-Broschüren sind in mehreren Sprachen erhältlich.

Die SUST bietet regelmässig öffentliche Weiterbildungen für Tierhalter und Tierfreunde an und führt Informations- und Medienkampagnen zu wichtigen Themen durch: Katzenkastrationen, Sommerhitze im Fahrzeug und richtiges Schenken zu Weihnachten sind nur einige dieser Themen.

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Politische Vorstösse in Ungarn

Massnahmenvorschlag für eine Reduktion des Tierleids in Ungarn

Am 22. August traf sich der ungarische Tierschutzausschuss erneut im Rechtsministerium in Budapest um das Problem der ungarischen Strassenhunde zu besprechen: Die SUST hat mit SUST-Ungarn-Agentin Gabriella Meszaros einen Sitz in diesem Ausschuss und befasst sich intensiv mit diesem Thema. Gabriella Meszaros hat am Montag eine ausführliche Präsentation mit einem konkreten Lösungsvorschlag vorgestellt: Alleine im Jahr 2016 führt die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz in enger Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen im ganzen Land 1'300 Kastrationen durch. Unsere Berechnungen ergeben, dass momentan rund 30'000 Kastrationen nötig wären um das Problem der Strassentiere erweitert anzugehen. Aus diesem Grund empfehlen wir dringend ein staatlich finanziertes Kastrationsprogram für ganz Ungarn.

Diese Forderung macht auf verschiedenen Ebenen Sinn: Das ungarische System der City Dog Pounds (städtische Tierheime/Tötungsstationen) verschlingt jährlich rund 20 Millionen Euro. Auf diese Weise werden jeweils 18'000 – 20'000 Hunde eingefangen und aufgenommen - die meisten von ihnen finden in diesen Stationen den Tod. Unsere Berechnungen ergeben, dass mit rund 4 Millionen Euro pro Jahr 30'000 Hunde kastriert werden könnten und damit die Zahl der Strassenhunde schnell und nachhaltig reduziert werden könnte. Durch diese Massnahme würde nicht ausschliesslich enormes Tierleid im ganzen Land vermindert werden, auch die jährlichen Kosten für die City Dog Pounds würden schnell und nachhaltig sinken.

Ungarn ist reif für diese Reform: Neben vielen Tierschutzorganisationen, die sich an Personalaufwand für diese Kastrationsprogramme beteiligen würden, sind auch unzählige private Tierfreunde im ganzen Land bereit, Tiere zur Kastration zu bringen, können sich aber die Kosten nicht leisten.
Land:
  • Ungarn
5 Säulen:
  • Aufklärung und Information
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