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Trainee-Programm

Schweizer Tierärzte-Weiterbildung
Ein Projekt der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz und Kompanima

Wissen und Fertigkeiten für Tierschutzeinsätze

Verwilderte Katzen und Hunde im In- und Ausland zu kastrieren ist eine äusserst wichtige Dienstleistung an all den betroffenen Tieren und deren nicht geborenen Nachkommen. Viele junge TierärztInnen melden sich für Tierschutzeinsätze in der Hoffnung, praktisch am Tier arbeiten und lernen zu können. Es ist jedoch fragwürdig, wenn ungenügend ausgebildete Anfänger an notleidenden Tieren Handlungen vornehmen, welche sie noch nicht zur Genüge gelernt haben.

Eine solide Grundausbildung vor einem Tierschutzeinsatz ist daher zwingend und ist Gegenstand dieser Weiterbildung. Diese umfasst einen theoretischen Teil, in dem den Tierärzten und Tierärztinnen Wissenswertes rund um den Einsatz im Tierschutz vermittelt wird. Gerade im Ausland sind die äusseren Umstände oft widrig, es fehlt an Narkotika, Nahtmaterialien und Medikamenten. Das Wissen um Alternativen ist dann entscheidend.

Genauso müssen trotz mangelnder Materialien Hygieneregeln eingehalten werden. Kastrationen sind die wichtigsten tierärztlichen Tätigkeiten im Auslandtierschutz. Dazu müssen die Tiere vorgängig auf Trächtigkeiten oder allfällige Gebärmutterentzündungen manuell untersucht werden. Gleichzeitig gilt es aber, das ganze Tier zu beurteilen und allfällige weitere Behandlungen - beispielsweise die Applikation von Antiparasitika oder eine Wundtoilette bei Verletzungen - einzuleiten.

Interessierten TierärztInnen bieten wir zusätzlich die Möglichkeit die praktische Tätigkeit bei tierschutz-routinierten Tierärzten zu lernen. Im Rahmen eines offenen Praktikums werden alle wichtigen Fertigkeiten, insbesondere auch das Kastrieren an Hunden und Katzen, geübt, so dass die ausgebildeten TierärztInnen zukünftig in Tierschutzaktionen im In- und Ausland einsetzbar werden.

Da die praktischen Ausbildungsplätze beschränkt sind, müssen sich die Interessenten für einen solchen bewerben.

Aktivitäten

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SUST-Tierwaisen Hospital Bukarest, Rumänien

seit Juni 2016

Nach dem grossen Erfolg des SUST-Orphan Animal Hospitals in Galati, Rumänien, eröffnet die SUST im Juni 2016 ihr zweites Tierwaisen-Hospital in Rumänien  
 
Unzählige Hunde und Katzen leben in der riesigen rumänischen Hauptstadt auf der Strasse. Doch auf den Strassen von Bukarest lauern viele Gefahren auf die Streuner: Sie werden von Autos angefahren, vergiftet oder erkranken an gefährlichen Infektionen. Bisher bedeutete das für die betroffenen Tiere in den meisten Fällen ein qualvoller, einsamer Tod. Der Grossteil der Bevölkerung verfügt nicht über die finanziellen Mittel, verletzte Strassentiere tierärztlich behandeln zu lassen. Ab sofort können solche Tiere ins SUST-Orphan Animal Hospital gebracht werden, wo sie fachmännisch versorgt und gepflegt werden.
 

Nebst Strassenhunden und -katzen finden hier auch Wildtiere wie Fledermäuse, Krähen und viele andere Zuflucht und
veterinärmedizinische Betreuung. Zusätzlich werden laufend Kastrationen für Hunde und Katzen durchgeführt

 
--> Hier können Sie uns unterstützen
 

SUST-Tierwaisen-Hospitäler (SUST-Orphan Animal Hospitals)

In vielen Ländern leben bekanntlich unzählige herrenlose Tiere auf der Strasse. Viele dieser Hunde und Katzen wurden ausgesetzt oder bereits als Streuner geboren. Das Leben auf der Strasse ist gefährlich und entbehrungsreich. Verletzte und kranke Tiere haben in der Regel keine Chance zu überleben und verenden meistens qualvoll und alleine auf der Strasse.

Damit auch diese Tiere in der Not Hilfe erhalten, rief die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz die SUST-Tierwaisen-Hospitäler ins Leben. 5 solche Orphan Animal Hospitals konnten 2016 ins Leben gerufen werden: Je eine dieser Institutionen in den Städten Galati und Bukarest (Rumänien), eine in Hurghada (Ägypten), eine in Bello Horizonte (Peru) und eine in Budapest (Ungarn).

Seit ihrer Eröffnung werden täglich verunfallte und kranke Tiere in die SUST-Tierwaisen-Hospitäler eingeliefert, wo sie fachmännisch versorgt und gepflegt werden. Sind die Tiere nach ihrer Genesung gesund und stark genug, um sich auf der Strasse behaupten zu können, werden sie wieder in ihr Revier entlassen. Besondere Sorgenkinder werden nach Möglichkeit in Tierheimen untergebracht. Erfreulicherweise können auch laufend neue Lebensplätze für Patienten gefunden werden.

Während der Hospitalisierung übernimmt die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz die Tierarztkosten, finanziert Medikamente, Operationen, Therapien, Futter und Pflege.

Land:
  • Rumänien
5 Säulen:
  • Soforthilfe
SUST-Tierwaisen Hospital Bukarest, Rumänien
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