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TAGEBUCH

20.07.2016

Tierisch heiss!

Die meisten unserer Heimtiere können nicht schwitzen und tragen zudem ein wärmendes Fell. Sie sind der Gefahr eines lebensbedrohlichen Hitzschlags viel eher ausgesetzt als der Mensch. Mit einigen Kniffen kann die Sommerhitze für unsere tierischen Hausgenossen erträglicher werden. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz hat die wichtigsten Tipps für Tierhalter zusammengestellt.
 

Für Hunde: Keine anstrengenden Fahrrad-Touren bei Hitze sowie keine langen Spaziergänge zur Mittagszeit. Nach Möglichkeit entlang des Wassers bewegen und zu frühen Morgen- und Abendstunden den kühlen Wald für die Gassirunde wählen. Vermeiden Sie das Gehen auf Asphalt, um die Pfoten Ihres Hundes zu schützen - schon bei einer Lufttemperatur von 25°C kann sich der Boden auf 52°C erhitzen und die Pfoten ernsthaft verletzen. Hunden mit langem und dichtem Fell kann man durch das Scheren des Fells die heisse Sommerzeit erleichtern. Für unvermeidbare Autofahrten mit dem Hund bietet es sich an, die Scheiben im Auto verdunkeln zu lassen (beim Fachmann oder selbst mit getönter Klebefolie). Den Hund aber niemals im Auto warten lassen. Das Auto heizt sich innert weniger Minuten auf und kann zur Todesfalle für den Vierbeiner werden. Ebenso wichtig ist es, dem Hund stets genügend frisches Wasser bereitzustellen
 


Für Katzen:
Viele Katzen halten nichts
vom Baden, etwas Abkühlung kann man aber schaffen, indem man die Ohren der Katze aussen befeuchtet. Ebenso angenehm und kühlend ist das Streicheln mit angefeuchteten Händen für die Katze. Auch Katzen können bei direkter Sonneneinstrahlung Sonnenbrand bekommen, anfälliger dafür sind vor allem weisse Katzen. Daher ist es empfehlenswert die Ohren und den Nasenbereich mit einem nicht parfümierten Sunblocker (für Babys) einzucremen.  Bei der Fütterung sollte beachtet werden, dass Nassfutter schnell verdirbt. Die Gabe von kleineren Portionen zu frühen Morgen- oder Abendstunden wäre empfehlenswert, sowie das Aufstellen von zusätzlichen Wassernäpfen.
 


Für Kaninchen, Meerschweinchen und Co.:
Auch für Nager sorgt das Befeuchten der Ohrenaussenseite für eine angenehme Abkühlung. Ausserdem ist es wichtig für genügend Frischluft und Schatten im Auslauf zu sorgen. Das Kleintierheim nie direkt auf den Balkonboden setzen, da sich dieser stark erhitzt. Des weiteren sollten Tierhalter vermehrt Trink-Möglichkeiten anbieten, da sonst die Gefahr des Austrocknens besteht.
 

Für Vögel: Vögel dürfen nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden – ein Schattenplatz ist lebenswichtig. Trotz Hitze sollten Vögel nicht im Durchzug stehen, da Erkältungsgefahr droht. Für eine angenehme Erfrischung ein Bad im Käfig zur Verfügung stellen, alternativ mögen viele auch eine Dusche aus der Sprühflasche.
 

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