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SUST-Tierwaisen-Hospitäler

SUST-Tierwaisen-Hospitäler (SUST-Orphan Animal Hospitals OAH)

In vielen Ländern leben unzählige herrenlose Tiere auf der Strasse. Viele dieser Hunde und Katzen wurden ausgesetzt oder bereits als Streuner geboren. Das Leben auf der Strasse ist gefährlich und entbehrungsreich. Verletzte und kranke Tiere haben in der Regel keine Chance, zu überleben und verenden meistens qualvoll und alleine auf der Strasse. Häufig mangelt es in solchen Fällen nicht an der Hilfsbereitschaft tierlieber Menschen, sondern an deren finanziellen Mittel, Strassentiere von einem Tierarzt behandeln zu lassen.
 
Damit auch diese Tiere in der Not Hilfe erhalten, rief die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz die SUST-Tierwaisen-Hospitäler ins Leben.
 
Zur Zeit gibt es je eine dieser Institutionen in
 
- Galati, Rumänien
- Bukarest, Rumänien
- Hurghada, Ägypten
- Bello Horizonte, Peru
 
Seit ihrer Eröffnung werden täglich verunfallte und kranke Tiere in die SUST-Tierwaisen-Hospitäler eingeliefert, wo sie fachmännisch versorgt und gepflegt werden. Sind die Tiere nach ihrer Genesung gesund und stark genug, um sich auf der Strasse behaupten zu können, werden sie wieder in ihr Revier entlassen. Besondere Sorgenkinder werden nach Möglichkeit in Tierheimen untergebracht. Erfreulicherweise können auch laufend neue Lebensplätze für Patienten gefunden werden.
 
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz finanziert die Tierarztkosten, Klinik-Einrichtung, Medikamente, Operationen, Therapien, Futter und Pflege in den Tierwaisen-Hospitälern. Oftmals finanziert die SUST auch den Bau der entsprechenden Klinik.
 
Die Aktivitäten der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz werden ausschliesslich durch Spenden und Legate finanziert (keine Unterstützung durch die öffentliche Hand).
 

 
 

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Notfall im SUST Tierwaisen Hospital Bukarest

November 2018

Veve ist winzig. Knapp 5 Kilo leicht. Sie ist Haut und Knochen, das linke Auge schwer verletzt, die Blase macht Probleme... Ihr Leben muss eine schreckliche Folge von Verletzungen und Traumata gewesen sein. Nette Menschen haben sie auf der Strasse gefunden und uns um Hilfe für sie gebeten. In einer Notoperation hat unser Ärzteteam ihr linkes Auge entfernt. Veve ist jetzt auf Antibiotika und Schmerzmitteln, doch es ist ein tägliches Abenteuer, ihr diese Medikamente zu verabreichen, denn sie vertraut uns nicht und will nicht angefasst werden. Aber heute hat sie uns gezeigt, dass es immer Hoffnung gibt auf der Welt und dass selbst die traumatischsten Erfahrungen mit ein wenig Liebe überwunden werden können. Veve liess sich streicheln, frass aus unseren Händen und wedelte mit dem Schwanz; wir versprachen, dass die Welt ein sicherer Ort sein kann und dass sie von nun an nie wieder allein und voller Angst sein wird.
Wir können nicht anders, als uns zu fragen, wie viel Leid so ein kleines Tier ertragen muss. Die Antwort ist: keines. Wenn Sie als unsere Freunde an unserer Seite bleiben im täglichen Bemühen, denen zu helfen, die uns am meisten brauchen.

Land:
  • Rumänien
5 Säulen:
  • Soforthilfe
Notfall im SUST Tierwaisen Hospital Bukarest
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